meine Entscheidung für die Kreativität

Mandala zeichnen

Schon als Kind und Jugendliche war ich immer gerne kreativ, habe gezeichnet, gemalt, gebastelt, Sachen gebaut. Ziemlich schnell war klar, das wird es auch beruflich, also Lehre machen als Raumausstatter, wieder abbrechen, weil ob es am Betrieb lag oder an mir, es passte einfach nicht- sprich ich war nicht gefordert, konnte mich nicht entwickeln, es war nichts kreatives da.

Es folgte die Fachoberschule, mit Praktikum und was es so brauchte. damit das ersehnte Studienziel Innenarchitektur in die greifbare Nähe kam. Ja das war meins, obgleich auch da schon sichtbar war, es hat auch viel mit Statik, Konstruieren, Entwickeln von technischen Plänen und Details zu tun. Aber solange die Kreativität überwiegte war alles gut. Es folgte ganz schnell der Weg in die Selbständigkeit, ich wollte unabhängig sein und mich entfalten können.

Wundervolle Jahre bzw. Jahrzehnte, mit zwar teils harter Arbeit und vielen Herausforderungen im eigenen Innenarchitekturbüro folgten – aber es machte Spaß.

Irgendwann war dann der Punkt, wo der Spaß ging, ich war in einer Sackgasse, mit immer gleicher Arbeit, immer gleichen Umbauten, immer mehr Bürokratie. Erst fühlte es sich nur anstrengend an, dann wurde es anstrengend, der Körper nahm die Signale der Seele und des Herzens immer mehr zum Anlass mir Zwangspausen zu verschaffen.

Aber ich wollte mich dem “Kranken-Leid” nicht hingeben und selber was tun, was lag also näher als eine Heilpraktikerausbildung und das machte plötzlich wieder Spaß, gab Energie, half mir selber mit meinen Symptomen besser umgehen zu können.

Ich machte mich erneut selbständig als Heilpraktikerin, allen Warnungen von Freunden und Bekannten zum Trotz, die da meinten wie kannst du so einen Hungerleiderjob machen, so einen Eso-Kram. Doch ich konnte und wollte. Auch hier folgten wieder viele Jahre mit wundervollen Erlebnissen in der Praxis, mit den Patienten, sogar zwei Praxisumzüge auch von Hamburg in die Pfalz aufs Dorf. Es hieß somit auch oft wieder neu anfangen, doch es machte Spaß und gab Energie.

Irgendwann gab es aber auch hier so einen Punkt wo mir klar wurde, mir fehlt in der Arbeit doch die Kreativität, ich malte wie ich feststellte schon seit Jahren nicht mehr, eigentlich war damit mit Beginn der Heilpraktikerausbildung Schluss gewesen. Ich war gefühlt nur noch von Krankheit und Chronizitäten umgeben.

Warum- ich konnte es nicht sagen, aber dann begegnete mir ein Neurographik Workshop mit Jörg Lehmann und ich war infiziert, der Wunsch nach Zeichnen, Kreativität war wieder da und schnell folgte mein Einstieg in die Neurographik-Ausbildung, nebenbei hatte ich auch noch einige Coachingausbildungen gemacht und ja es fühlte sich plötzlich wieder viel leichter und farbenfroher an.

Die Arbeit mit Menschen macht mir immer noch Riesenspaß, aber heute auch mit Menschen, die einfach nur sich selber verändern wollen, die sich selber weiterentwickeln wollen, die vielleicht kurzzeitig mal Unterstützung brauchen in ihren individuellen Lebensschritten und da bin ich gerne begleitend tätig.

Mittlerweile habe ich mein Neurographik Trainerdiplom, unterrichte selber teils in Kursen Modelle aus der Neurographik, kann meine Kreativität wieder ausleben und bin gefühlt wie nie zu vor in meiner Mitte, einfach ganz bei mir, ganz ich.

Skizze Mensch
Herzlichst Martina

PS: ich bin immer noch als Heilpraktikerin tätig und sogar wieder mit Spaß, ebenso auch im Bereich Einrichtungsberatung, Renovierungen, Möbeldesign, Coaching. Gelegentlich ist der Tag dadurch etwas kurz für alles, aber im Organisieren war ich schon immer gut.

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